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Miau,Miau ich glückliche Pepsi habe noch eine Seite bekommen. Hier zeige ich euch jetzt allerhand, was uns Stubentigern gefällt oder auch missfällt:

Es ist keine Katze noch so mild,

wenn man sie einsperrt,

wird sie wild.

new1.gif (2464 Byte)Eine Katzengeschichte erzählt von Blue

Meine liebsten Gif Animationen nur für euch:

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Ob eine schwarze Katze Unglück bringe,

hängt davon ab,

ob man eine Maus ist

oder ein Mensch.

Von Heinz Erhardt noch ein Gedicht für alle Katzenfreunde:

Die Katze

Die Katze hat ein gelbes Fell

und sitzt auf meinem Schosse.

Sie mag gern Fisch und eventuell

auch Schmorbraten mit Sosse.

Auf fängt sie Mäuse dann und wann

und ab und zu - was seh ich! -

mal einen Vogel doch nur dann,

wenn er des Flugs nicht fähig.

Oft bleibt sie meiner Kate fern;

dann weilt sie gegenüber.

Sie hat zwar meine Kate gern;

doch ist ihr'n Kater lieber.

So ihr Lieben, jetzt muss ich den Computer wieder meiner Chefin überlassen. Wer Lust hat gibt mir doch einfach ein

email-junge.gif (4421 Byte)   pgweber@bluewin.ch

 

Katzendynastie

MAUZL

Die Geschichte begann mit einem kleinen Mädchen, welches eines Tages mit einer kleinen bunten Katze nach Hause kam. Sie hatte es auf einem Markt gefunden. Leider sollte die Freude über den Familienzuwachs nur von kurzer Dauer sein, denn schon am nächsten Tag stand ein Junge vor der Türe, der die Katze zurückforderte. Unter Tränen und gutem Zureden trennte sich das Mädchen von ihrem neu gewonnenen Spielkameraden.

Irgendwie liess es die kleine aber nicht mehr los, Tag und Nacht dachte sie über ihre Katze nach. Dies ging soweit, das sie eines Tages auf eigene Faust Nachforschungen anstellte. Und siehe da, das Mädchen hatte sich nicht getäuscht: ihre kleine neue Freundin gehörte gar keinem Jungen, sondern einem Bauer auf der Umgebung. Dieses an sich schüchterne Mädchen erreichte es mit kindlichem Charme, das sie nun offiziell zur Katzenmama für die niedliche bunte "Mauzl" wurde.

Sie hatte nun nicht nur ihr Ziel erreicht, und zum ersten Mal im Leben etwas Wichtiges alleine durchgesetzt, sondern auch ihre Eltern mit ihrer Courage sprachlos gemacht.

Mauzl war gleich von Anfang an ein lieber und anschmiegsamer Mitbewohner.

Sie wuchs sehr schnell zu einer hübschen Katzendame heran. Selbstverständlich blieb dies auch nicht den Katern der Umgebung verborgen, so dass in den kommenden Monaten so manche Nacht eine grosse "Nachtmusik" die Dorfbewohner im Schlaf heimsuchte. Und wie eben der Lauf des Lebens ist, Mauzl fand ihren Traumkater , und in der darauf folgenden Zeit war dann die Folge dieser stürmischen Katzenliebe nicht mehr zu übersehen.

Das Bäuchlein wurde runder und runder, und die ganze Familie wartete schon gespannt auf den Nachwuchs. Was hatte man nicht alles schon schaurig-schönes von Katzengeburten gehört! Welchen "Kreissaal" würde Mauzl wohl wählen?

Aber auch hier verhielt sich unsere Katzendame vorbildlich. Sie selbst hielt sich zum entsprechenden Zeitraum laut klagend in der Nähe der Kaninchenställe auf, doch sobald man ihr einen gut ausgepolsterten Korb anbot, beschloss sie, ihren Jungen gleich von Anfang an etwas Luxus zu bieten.

Die Einzelheiten der Geburt sparen wir hier aus, da dies nicht unbedingt etwas für jedermann ist. Auf jeden Fall brachte Mauzl drei gesunde Katzenbabys auf die Welt.

Die Familie entschied sich dafür ein kleines schwarz-buntes Junges zu behalten und es bekam den Namen Robby. Erst später erfuhr man, das bunte Katzen grundsätzlich weiblich sind, aber sie blieben bei Robby und machten keine Robbine aus ihr.

Bei allen weiteren Geburten von Mauzl wartete sie immer bis einer von der Familie kam und ihr den Korb brachte, so war es bei ihr nie nötig nach dem Nachwuchs zu suchen, wie es sonst bei Katzen üblich ist. 

 

Robby

Auch aus Robby wurde ein bildhübsches Katzenmädel, sie hatte eine schwarz-gelbe Zeichnung die sie immer schlank aussehen liess. Vom Charakter her war sie eher zurückhaltend, aber wenn es darum ging zu schmusen, war sie immer sofort dabei, und sie liebte es ganz besonders stundenlang gebürstet zu werden.

In einem unterschied sie sich aber gewaltig von ihrer Mutter Mauzl: sie bekam ihren Nachwuchs nie dort, wo die Menschen es gerne gehabt hätten, sonderen es wurde ständig eine grosse Suchaktion für die Zweibeiner daraus.

Einmal schaffte sie es sogar, die Familie so zu täuschen, das ihr Wurf erst nach etwa 6 Wochen, nein nicht gefunden, sondern vorgeführt wurde: das Robby ihre Jungen zur Welt gebracht hatte, war nicht zu übersehen, sie kam auch täglich zum Fressen und verschwand dann gleich wieder. Alle Versuche, sie zu verfolgen scheiterten daran, das sie dann sofort stehen blieb, sich hinsetzte und wartete, bis die Menschen die Geduld verloren. Wer Katzen kennt, weiss das sie in dieser Disziplin unschlagbar sind.

Also nach etwa 6 Wochen stolzierte Robby dann mit ihren 6 Kleinen vor ihre Zweibeinerfamilie, und es war nicht zu übersehen, wie stolz sie auf ihre 2 gelben, 2 schwarz-weissen und 2 bunten Kinder war.

Da die Menschenfamilie jetzt auch noch von Mauzl einige andere Katzenkinder behalten hatte, war es einfach nicht mehr möglich, auch noch Robbys Babys zu behalten, aber für diese hübsche Rasselbande wurde dann doch auch eine andere gute Heimat gefunden.

Aber Robby wurde bei ihren weiteren Schwangerschaften nicht mehr aus den Augen gelassen, und es wurde solange intensiv gesucht, bis der Nachwuchs gefunden war. 

 

Kessy

Jetzt die Abstammung der jüngsten Katze Kessy aufzuführen wäre langweilig, aber sie gehört wohl eher zu dem Typus "Katzenrabenmutter"!! Ihren ersten Nachwuchs brachte sie im Park unter einem Strauch zu Welt, drehte sich um und verliess ihren neugeborenen Babys. Wir sehen also, so etwas gibt es bei Mensch und Tier.

Robby hatte dies aber mitbekommen und übernahm die Mutterrolle bei diesen kleinen Kätzchen. Sie machtes es ebenso vorbildlich als ob es ihre eigenen Katzenkinder gewesen wären.

Auch wenn Kessy alles andere als eine ideale Mutter war, so bekam sie aber dafür den Titel "Familienkatzenclown" , denn sie war bei weitem die Lustigste und Verspielteste aller Katzen, welche die Familie je hatte.

Eines Tages verschwand Kessy spurlos, 3 Tage lang wurde sie von jedem Mitglied der Familie inklusive Hund intensiv gesucht. Jeder Winkel im Park, sowie der nahegelegene Hain wurden ohne Erfolg durchkämmt. Doch dann am 4. Tag hörte man im Hain ein leises Miauen, und siehe da, Kessy sass auf einem etwa 10 Meter hohen Baum, vermutlich hatte ein Fuchs sie dort hinauf gejagt.

Kessy wurde gerufen, doch sie blieb total verängstigt oben sitzen und traute sich nicht, die grosse Höhe zu überwinden. Jemand wurde losgeschickt, eine Leiter zu besorgen, doch noch während die Leiter auf dem Wege war, sprach das kleine Mädchen ganz lieb zu ihrer Kessy, und siehe da, ganz langsam, Stück für Stück und rückwärts kletterte Kessy den Baum hinab und sprang dann sofort in die Arme des Mädchens um sich erleichtert und dankbar an sie zu kuscheln.

Na ja, die Leiter wurde aus diesem Grunde eben mal ein wenig spazieren getragen.

 

Kasimir

Kater Kasimir war wunderschön getigert, und es war wohl eine Laune der Natur, das er männlich war.

Eigentlich sollte es seine Aufgabe sein, fremde Kater von den Katzen fernzuhalten, doch dazu war er viel zu lieb und verspielt. Er zog es vor, so eine Art Babysitter für die heranwachsenden Katzen zu sein. Er brachte den Jungen aber auch bei Mäuse zu fangen, mit Bällen zu spielen und herumzutoben. Waren die Kleinen dann müde und geschafft, dann bewachte er ihren Schlaf, obwohl die eigentlichen Katzenmamas schon längst der Meinung waren, das dies nicht mehr nötig sei.

Später dann kam Kasimir des öfteren mit Bisswunden heim, die er sich beim Beschützen seines Terrains und seiner Teenager zuzog. Doch je älter er wurde, um so besser konnte er sich durchsetzen.

Leider fand es ein trauriges Ende mit ihm. Eines Morgens fand die Familie ihn tot im Stall, wahrscheinlich hatte er irgend etwas Vergiftetes zu sich genommen.

Die Familie hoffte noch, das eine der Katzen vielleicht Nachwuchs von Kasimir zur Welt bringen würde, doch dieser Wunsch erfüllte sich nicht, und so war und blieb Kasimir einzigartig. 

Erinnert sich noch jemand daran: alles begann damit, das sich ein kleines Mädchen zum ersten Mal in ihrem Leben durchsetzte, und so wurde aus einer kleinen bunten Katze bald eine ganze Katzendynastie, denn selbstverständlich gab es noch einige Katzen mehr in dieser Familie, aber wir haben hier nur die interessantesten herausgefischt.

(Blue Dezember 1998)

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